Gelsensport: Keine Information!

Wenn im Sportentwicklungs-Ausschuss derzeit die Generalantwort von Gelsensport – Herr Kinner – auf alle Fragen zu Gesundheitsprogrammen im Bereich Prävention und Rehabilitation in Gelsenkirchen lautet: „Keine, nicht!“, dann sieht das im Einzelnen so aus:

  • keine Daten
  • keine Aussagen
  • keine Empfehlungen
  • keine Übersicht
  • nicht bekannt.

Tatsächlich hat Herr Kinner für Gelsensport im Rahmen des Programms des

160_hb
https://www.gelsensport.de/img/news/160_HB.jpg

Landessportbundes „Bewegt älter werden in Gelsenkirchen“ tatsächlich Folgendes angeboten:

  • „Beratungen zu Angeboten oder Projekten im Programm können bei Interesse natürlich gerne jederzeit angefordert werden.
  • Bei Fragen wenden Sie sich an:

    Gelsensport e.V. Stadtsportbund Gelsenkirchen
    Postfach 10 26 36 45826 Gelsenkirchen
    Ansprechpartner: Thomas Kinner

Auf der Website von Gelsensport heißt es aktuell:

„Netzwerkarbeit

Wie bereits erwähnt, ist gerade im Bereich der Seniorenarbeit die Kooperation mit anderen Akteuren auf kommunaler Ebene von unabdingbarer Wichtigkeit, um bedarfs- und zielgruppengerechte Angebote zu schaffen.

Gelsensport ist innerhalb des Projektes „Bewegt älter werden in Gelsenkirchen“ sehr gut vernetzt und ist stets bemüht, diese Vernetzung weiter auszubauen. In der jüngsten Vergangenheit ist dies zum einen über die Mitgliedschaft im „Generationennetz Gelsenkirchen“, einem Verein, bestehend aus inzwischen 32 privaten, gemeinnützigen und städtische Einrichtungen sowie VertreterInnen bürgerschaftlich Engagierter, zum anderen über die Einbindung und Mitarbeit im Projekt „Quartiersnetz“ gelungen. Darüber hinaus gibt es eine immer enger werdende Zusammenarbeit mit dem Fußball- und Leichtathletik Verband Westfalen in den Bereichen „Sport der Älteren“ und „Qualifizierung“.

Wie Sie sehen, findet im Rahmen dieses Projekts tatsächlich eine Menge Verschiedenes statt. Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie sich gerne an die Kollegin Tanja Eigenrauch [Bereichsleitung/Koordinierung „Bewegt älter werden“] wenden, die sich für dieses Projekt verantwortlich zeigt.“ Quelle

Könnte es also sein, dass für die Fragen des Ausschussmitgliedes einfach nur die falsche Person geantwortet hat? Oder war der Frager – für die AfD – einfach nur falsch? Oder ist mit Sara Homes,  Bewegt älter werden, Tel.: 0209 169-5922 – mittlerweile ohnehin jemand ganz anderes zuständig?

Der Landessportbund berichtet jedenfalls aktuell über Maßnahmen auch mit Privaten. „Um die Qualität der Bewegungsangebote vor Ort und die Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Pflegeeinrichtungen über das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ nachhaltig zu sichern, verleiht der Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW) ein Gütesiegel für anerkannte ProjektpartnerBewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ (BAP).“ Quelle

Was Gelsensport weiß, was Gelsensport wissen sollte

Jedenfalls sollte Gelsensport wissen, wer ein solches Gütesiegel in GE besitzt, weil sie die für die Antragsentgegennahme zuständige Stelle des LSB NRW sind. Denn: „Vereine stellen einen Antrag auf Förderung eines Bewegungsangebots vor Ort beim Landessportbund NRW.“

Mal sehen, ob der LSB auf meine heutige Anfrage, ob auf die Fragen hier in GE nicht grundsätzlich auch positiver geantwortet werden könnte, eine zufriedenstellende Antwort liefert?

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Präventionsrat GE – City

Neues Angebot des Ordnungsamtes

Gelsenkirchen. Laut Pressemitteilung (PM) vom Sommer hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) „in Schalke/ Schalke Nord ihren Einsatz für Sicherheit und Ordnung verstärkt. „Auch hier leistet die neue Leitstelle ihren Beitrag zur Optimierung der Arbeit vor Ort“, so der Oberbürgermeister.“

Abenddienst des KOD – aber nicht telefonisch!

Schade nur, dass in der PM der Stadt GE das neue Angebot des KOD in den Abendstunden von 18 bis 22 Uhr nicht detailliert in seiner Funktion beschrieben wird. Denn nach Auskunft der KOD-Mitarbeiter in der PräGE-City Sitzung von Dienstag, 24.09.19 ist der Abenddienst nur über email-Anfrage erreichbar. Das sollte in dem Text der Stadt GE eigentlich stehen. Und: Dass erst nächstes Jahr der Abenddienst auch über Telefon direkt ansprechbar sein wird, wäre auch hilfreich zu wissen.

Wochenenddienst des KOD

In beiden Fällen wurde ebenfalls nicht erwähnt, dass es auch einen Wochenenddienst des KOD gibt; wie auch die Tatsache, dass jeweils Abend- und Wochenenddienst nur über eine besondere eMail-Adresse seitens der BürgerInnen ansprechbar sind. Also nicht (!) die normale eMail >leitstelle-ordnungsamt@gelsenkirchen.de<! Diese Information erhielt ich gerade telefonisch von Hr. Bach vom KOD.

Die eMail für die Abend- und Wochenendeinsätze lautet:

abendstreife.kod@gelsenkirchen.de

Fehlende Info der Pressestelle

Warum die Pressestelle die notwendigen Informationen nicht kommuniziert hat, mag daran liegen, dass die eMail-Adresse bei Anruf nach 18 Uhr oder am Wochenende vom Band angesagt wird.

Lückenschluss zwischen Polizeiarbeit und KOD-Arbeit

Für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger ist es sicher hilfreich zu wissen, dass seitens der Stadt mittlerweile eine Menge mehr passiert, um die enormen Anforderungen aus den jüngsten Entwicklungen und Veränderungen im Leben in der Stadt einigermaßen in den Griff zu kriegen, da die Polizei unlängst über ihre Belastungsgrenzen hinaus auf Bürgeranfragen immer wieder Überforderungstendenzen zeitigte, wie auch in der PräGE-Sitzung-City klar wurde. (s.a. Bericht der WAZ zur PräGE-City-Sitzung)

Eine weitere Lücke, so Hr. Bach vom KOD, die Zeit zwischen der Nachtruhe, die um 6 Uhr endet, und der Zeit des Arbeitsbeginns des KOD um 7 Uhr, habe man ebenfalls auf dem Schirm. Ein dahingehender Lückenschluss erscheint aus Sicht der betroffenen Bürger erklärtermaßen sinnvoll.

Der Grundsatz „Effektiver Opposition“ des Grundgesetzes in der Praxis der Kommunalen Demokratie

Gelsenkirchen. In der Februar-Ausgabe der isso. hat die Redaktion meinen Leserbrief „Effektive Opposition“ (S. 23) abgedruckt. Das freut mich.

Zur weiteren Erläuterung verweise ich auf Folgendes:

Gelsenkirchen/Karlsruhe. Mit den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu den Minderheitenrechten einer Opposition als wesentlicher Teil der Verwirklichung von Demokratie, aus den Jahren 2002 und 2016, wurde klar, dass das Demokratieprinzip für die Minderheitenrechte der Opposition bedeutsam ist.

Wenn der 2. Senat in seiner Mai-Entscheidung von 2016 – BVerfG, Urteil des Zweiten Senats vom 03. Mai 2016, – 2 BvE 4/14 – Rn. (1-139), postuliert:

„1. Das Grundgesetz enthält einen durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts konkretisierten allgemeinen verfassungsrechtlichen Grundsatz effektiver Opposition.“,

so hat das dementsprechende Auswirkungen.

Für die kommunale Ebene habe ich diese Auswirkungen in einem Beitrag für die Nordrhein-Westfälischen Verwaltungsblätter, Zeitschrift für öffentliches Recht und öffentliche Verwaltung, (NWVBl.), August-Heft 8/2018, S. 319 bis 321, mit dem Titel „Minderheitenrechte der Opposition beim Aufklärungsausschuss nach § 55 Abs. 3 GO NRW“ heruntergebrochen.

Neben der hier gezeigten Vorschau auf die erste Seite des Artikels, bemühe ich mich derzeit beim Verlag um eine Genehmigung des gesamten Beitrags.

Zur Erläuterung sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es sich bei der Fußnote 3 und 5 um ein Redaktionsversehen handelt. Die Fußnoten sollen eigentlich auf die oben zitierte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hinweisen.

Olympia stellt sich vor – und in GE wird kaum darüber berichtet

Gelsenkirchen/Essen. Im Essener Rathaus fand am 12. Dezember 2018 die Auftaktveranstaltung der Bürgermeister der Städte NRWs – nach den Vorbesprechungen in Düsseldorf vom April diesen Jahres –  statt.

Ist Oympia im Revier angesichts der finanziellen und ungelösten Probleme, die wir bereits haben, überhaupt angemessen, bürgergerecht und zeitgemäß?

Olympia 2032 in Gelsenkirchen?!

Doch trotz der Notwendigkeit die BürgerInnen unbedingt mitzunehmen, um Olympia im Revier überhaupt möglich zu machen, gibt es hierzu von der Stadt Gelsenkirchen keine Pressemitteilung zum jüngsten Treffen, an dem die Beigeordnete für Sport, Stadträtin Frau Annette Berg, teilnahm.

Aber auch die GRÜNEN in Gelsenkirchen haben nix dazu auf ihrer Website. Anders die Düsseldorfer GRÜNEN.

Und das, obschon die Sportstätten alles andere als einen wünschenswerten Zustand aufweisen, soll mit Olympia viel Geld verbraten werden, dass eigentlich in die Schulen und die Infrastruktur fließen sollte. „Besonders mit Blick auf die Infrastruktur jenseits bestehender Stadien und Sportstätten stellt sich die Frage, inwiefern NRW wirklich fit für Olympia wäre?“, fragt konsequent die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik.

Oympia im Revier: Bitte, was soll das denn?

Gelsenkirchen. Eine der ärmsten Stätte Deutschlands. Letzter Platz bei der Lebensqualität – #401. Und dann wird hierfür Geld ausgegeben: „In der Gelsenkirchener Veltins-Arena auf Schalke soll nach dem Konzept ausnahmsweise mal nicht der Ball rollen, sondern ein temporäres Becken für die Wettkämpfe im Schwimmen, Synchronschwimmen, Turmspringen und Wasserball installiert werden.“ – Iss klar, wir habens ja! Gehts noch?!

Immerhin berichtet der WDR in der Lokalzeit Ruhr am Mittwoch, 12.12.18 darüber. (nur bis 19.12.2018 verfügbar!)

Kommentare zur Schalke (Nord) Veranstaltung der GRÜNEN – u.a.

Im  WAZ-Leserforum: 4 Kommentare

„Dann ziehen sie doch weg!“ – Geht gar nicht!
  • Ein Auszug: „Für viele Altbewohner [in Duisburg] gab es nur noch „das Umziehen“ … raus aus dem Müll … selbst die Polizei sagte „Dann ziehen sie doch weg“.

Vergleichbare Kommentare der Polizei hat es nach Information meines Bekannten auch in Gelsenkirchen gegeben. Hier muss die Polizei erheblich nachbessern. So etwas geht gar nicht!!

  • Ein weiterer Auszug: „Solange die Kommunalverwalter nicht öffentlich benennen…wie die Situation tatsächlich aussieht, wird sich das Problem nicht lösen lassen. Verglichen mit 2017, hatte Gerwin noch behauptet, dass die Zahl der Zuwanderer auf etwa 6400 stagniert. Ein Jahr später wächst sie auf rund 1000 Menschen mehr an.“ berufundbildung

Was der Leser im Übrigen zum fehlenden Integrationswillen schreibt, bezieht sich auf die Frage, ob die Menschen wohnenbleiben oder wegziehen. Wahrscheinlich gibt es beides. Uwe Gerwin hatte dem Sozialausschuss gegenüber berichtet, dass der Zu- und Wegzug ein Teil des Problems darstelle, dass die Stadtverwaltung und alle anderen Beteiligten an dem Thema ständig dran bleiben müssen.

Auf FB: 1 Kommentar

  • Eine Teilnehmerin der Veranstaltung schreibt auf FB dies: …“wir waren mit einigen Nachbarn aus dem Bereich Schalke-Nord bei der Veranstaltung…. aber ehrlich gesagt… keiner von uns ist zuversichtlich nach Hause gegangen…. denn das , was dort erzählt wurde,,, hören wir seit Jahren… ein kleines Beispiel… in der Kapellenstr. ist seit 5 Jahren eine Dauermüllhalde und bisher hat man das NICHT in den Griff bekommen…. Müll, Dreck,Ratten…. und seit Jahren gehen unsere Kinder diesen Weg zur Grundschule… der Gehweg ist oft vollgemüllt und die Kinder müssen auf die Fahrbahn ausweichen….ganz zu schweigen von dem hochgestapelten Sperrmüll, der eine Gefahr darstellt….kann gerne besichtigt werden… ist noch da…..also von Zuversicht keine Spur…“

Verlinkung auf FB führt zur Beteiligung an der Diskussion aus anderen Stadtteilen

Auf FB sind nunmehr seit dem 26.11.2018 in der Gruppe „Gelsenkirchen unsere Heimat“ mit einer Verlinkung zum WAZ-Artikel auch Kommentare der BewohnerInnen aus GE-Horst zu lesen, die ebenfalls in dieser Woche im Rittersaal in Schloss Horst ihr Treffen bezüglich des Themas hatten. Die Lage scheint dort etwas angespannter zu sein, was man so liest. In der Folge wird sich auch offen rassistisch geäußert, obwohl zu Bedenken gegeben wird, dass man kein Rassist sei. Es melden sich u.a. Stimmen aus Horst, Rotthausen, Ückendorf, Bismarck, Erle…mit teilweise haarsträubenden Geschichten, die ich so noch nicht gehört hatte. Einige Menschen berichten davon, mittlerweile deswegen aus GE weggezogen zu sein:

Mara Kohli nein, denn deutsche roma sind nicht so. das Problem ist bei den neuen. in Rumänien und Bulgarien müssen sie in lagern leben- ohne fliessendes wasser etc. sie sind verwahrlost seit jahrzehnten und kriegen die mentalität der verwahrlosung auch hier nicht raus.
Mara Kohli ändern müssten sie sich, wenn zb auch mal das JA [Jugendamt] da was tun würde. Die meisten Kinder leben da ja auch in verwahrlosung, gewalt… wenn ich schon am GE HBF sehe, dass eine bettlerin im winter ihr kleines kind rumzieht, damit sie mehr geld kriegt, frag ich mich wo ist die Polizei und das Jugendamt?
Marie Hoffmann ich komme auch aus horst und musste mit erschrecken feststellen , wenn man die Polizei wegen den ruft kommen die schon garnicht mehr oder man wartet Std lang drauf. Die werden sich unsere Gesellschaft nicht anpassen und teilweise werden die Bettler sogar frech wenn man kein Geld gibt.
Mara Kohli Ich kam manchmal nicht mal aus dem Haus, weil sie waschmachinen, möbel, schrott halt vor der treppe stellten. es wurde im hausflur gegrillt, und selbst dreckige windeln ausm fenster geworfen oder in mein kinderwagen gelegt. Und wir haben versucht, mit denen normal auszukommen. mein mann hat denen sogar geholfen die küche aufzubauen. dennoch nichts gebracht. mein Mann ist Tunesier. und nichtmal im ärmsten viertel von Tunesien, hab ich solche zustände erlebt.
.…schon bedroht worden … habe mich schon gekloppt…(Petra W.)… (27 Kommentare)  Stand: 26.11.18, 11:49 Uhr
Über die informelle Gruppenkommunikation nach der Veranstaltung kann gesagt werden, dass sie den Ergebnissen der PM der Grünen weniger, den Meinungen der o.g. FB-Inhalte eher entspricht.

 

Roma als Nachbarn in GE

Gelsenkirchen. Vergleicht man die Berichte über die Situation in Magdeburg-NeueNeustadt vom Herbst 2017 und gestern in Gelsenkirchen-Schalke, fällt auf, dass es bei dem jeweils gezeigten gesellschaftlichen Engagement – nicht nur, aber auch – um politische Präsenz der Parteien bei dem Thema geht.

So muss für Schalke die Frage erlaubt sein, warum die Veranstaltung von der Partei der GRÜNEN durchgeführt wurde, und nicht vonseiten der Stadt/Präventionsrat Schalke.

Fragt man die Betroffenen, so fällt auf, dass mir ein Bekannter, der auch bereits vom ZDF interviewt worden war, erzählt hatte, dass die Vielzahl an Kindern auf engstem Raum auffällig sei. Hierzu wurde in der Veranstaltung jedoch nicht geantwortet.

Wer möchte, kann sich daher die Antwort vom Magdeburger Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) aus dem ZEIT-Artikel nehmen, wo er sagt, es sei schwierig etwas nachzuweisen: „Sie haben gesagt, sie könnten das nicht überprüfen für den Bürgermeister, sie hätten genug zu tun.“

Wenn der engagierte Uwe Gerwin für die Stadt Gelsenkirchen allerdings sagt:

„Wir können noch besser werden“, zeigte er sich für die Stadtverwaltung zuversichtlich.“,

lässt das hoffen, dass dies – nicht nur, aber auch – den Bereich der Zusammenarbeit der öffentlichen Stellen, zumal mit der Polizei, in Bezug auf die Probleme der Bewohner vor Ort betrifft.

Alldieweil sich AWO, Diakonie und LaLok-Libre-Mitarbeiter angeboten haben in Konfliktfällen zu vermitteln, fragt sich, ob dies nicht eher zu einer Verkomplizierung der Lösungswege aufgrund Verwischung von Zuständigkeiten führen würde.

Zur Lösung trägt jedenfalls bei, dass man sich zusammensetzt und die Problemsituationen bespricht. Natürlich gehört dazu auch Solidarität der Nachbarn. Wie im ZEIT-Artikel dargestellt, ist die fehlende Solidarität von Nachbarn, weil sie auf der anderen Straßenseite wohnen und nichts davon mitbekommen was sich im gegenüberliegenden Viertel tut, wenig hilfreich. Ein Zusammentun der Betroffenen – auch aus anderen Stadtteilen – gegenüber den öffentlichen Stellen ist sicherlich dienlich, was durch das Treffen in dieser Woche möglich geworden ist.

Es waren schließlich nicht nur Schalker, sondern auch betroffene Nachbarn aus anderen Stadtteilen an diesem Abend im Katharina-von-Bora-Haus anwesend, um die auftretenden Problemlagen in einer mehr als zwei Stunden dauernden Veranstaltung in angenehm sachlicher Art in Ruhe zu besprechen. Was allen Beteiligten Hoffnung und Mut gegeben haben sollte, dass sich in absehbarer Zeit etwas zum Guten wendet und ein Leben in gegenseitiger nachbarschaftlicher Rücksichtnahme zurückkehrt. (JS)


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