Gelsenkirchener Modell – Begegnungszentrum – Sozialer Arbeitsmarkt

Gelsenkirchen. Am gestrigen 21.06.16 trafen sich im Haus der Kirche, Pastoratstr. 10 auf Einladung der Steinbruch Initiative mit den Initiatoren Paul Baumann, Peter Rose, Dieter Heisig und Georg Kentrup weitere 15 Teilnehmer rund um das Projekt zum Sozialen Arbeitsmarkt in Gelsenkirchen, um den Vorschlag eines Soziokulturellen Begegnungszentrums (Modellvorschlag, pdf) zu diskutieren. Als Best Practice-Beispiel verwies ich im Verlaufe der Diskussion auf das IBZ e.v. in Bielefeld.

Als TN waren unter anderem Sozialdezernentin Karin Welge (ab Herbst Luidger Wolterhoff), BA-Geschf. Tymister und Hr. Groß für diesbezügliche Außenkontakte des Jobcenters IAG erschienen. DieLINKE war mit vier Vertretern sehr zahlreich erschienen; die GRÜNEN mit Barbara Oehmichen. Von der SPD und CDU habe ich keinen Vertreter ausmachen können.

Für die Ratsfraktion WIN war ich selbst anwesend. Das Thema Begegnungszentrum ist ja auch ein Migrationsthema, zumindest habe ich es mit meinen Diskussionsbeiträgen dazu gemacht. Die Langzeiterwerbslosen habe man schließlich erfolgreich abgehängt. Die sind in der Regel psychologisch bedingt ganz weit weg. Die Flüchtlinge seien aber aktuell im Stadtbild und der Diskussion der Gesellschaft auffällig vorhanden. In diesem Zusammenhang verwies ich auf die Diskussion im Diözesanrat (Luidger Wolterhoff) vom April diesen Jahres: „Teilhabe an der Normalität des Alltagslebens“, Schaffung von Begegnungs- und Kommunikationsorten“. Der katholische Vertreter Werner Skiba (St. Augustinus/Bulmker Forum inkl. Bürgerarbeiter in Bulmke) machte dann auch die Position für eine Konkurrenzsituation zum Ehrenamt deutlich, die im Diözesanrat des Bistums Essen einen Spiegel in der Diskussion um den Aufbau und die Bedeutung des Ehrenamts hat, worauf ich hinwies. Man solle die Bedenken von dieser Seite nicht unterschätzen.

Am 23.06.16 beschäftigt sich die Landesarbeitsgemeinschaft der Soziokulturellen Zentren auf Landesebene mit dieser Ausrichtung unter dem Aspekt der Kollaboration: „Kollaboration und was hat die Kultur, insbesondere was haben die Soziokulturellen Zentren damit zu tun? Statement und Diskussion mit Mark Terkessidis.“

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren – Thema: Kollaboration

Von der Stadt Gelsenkirchen war Manfred Wieczorek (Öffentlichkeitsarbeit), für die Zeitschrift isso war Denise Klein vor Ort. Ein Vertreter der WAZ war nicht vor Ort.

 

 

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