„Ehrenamtliche“ im Einsatz

Gelsenkirchen. Gesundheitsausschuss am Donnerstag, 04.11.2015. Thema Handlungskonzept „Zuwanderung“. Niemand möchte mehr eine Einführung von Hr. Olbering hören. Ist mittlerweile bekannt.

Dennoch gibt es eine Überraschung.

Zum speziellen Thema „Flüchtlinge und Gesundheit“ wird nachgefragt. Erst wird allseits gelobt, wie toll die Stadtverwaltung das Ganze im Griff hat. Da schliesst sich auch der Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) an. Und der Einsatz der Ehrenamtlichen sei hervorzuheben. Insbesondere derjenige der Ärzte.

„Die Ärzte“, so Amtsarzt Klaus Mika vom Referat 53, „würde man erst 24 Stunden vorher anrufen können. Doch es würden immer ausreichend zur ehrenamtlichen Arbeit der Flüchtlingsuntersuchung zur Verfügung stehen. Das sei hervorragend.“

Dr. Rembrink von der KVWL Gelsenkirchen nennt weitere Daten. „Wir haben mit der Landesregierung eine Pauschale zur Abrechnung der Flüchtlinge ausgehandelt. Diese Pauschale umfasst Erstuntersuchung, Impfung und Röntgen.“ „Die Pauschale sei hoch genug“, bestätigt auch Klaus Mika, „so dass sich ausreichend ehemalige ehrenamtliche Ärzte beteiligen.“ „Die Pauschale“, so Dr. Rembrink, „rechnet die KVWL auch für jeden ehrenamtlichen Arzt unbürokratisch ab.“

Toll, dieses ehrenamtliche Engagement der ehemaligen Ärzte. So ein System, wie das von der KVWL vorgestellte, bräuchte es in allen ehrenamtlichen Bereichen.

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